Von der Vermögensverwaltung zum Forderungsmanagement
Aber zurück zu Tatjana Bruch-Zununi: In Frankfurt hatte sie nach ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau unter anderem bei einer Schweizer Bank gearbeitet. Nach ihrem Umzug in die alte Heimat Langen schaute sich Tatjana nach einem neuen Tätigkeitsfeld um. In der Stadtpost stieß sie auf eine Anzeige, in der atriga Mitarbeitende für das Contact Center suchte. „Schon bei einem Schnuppertag begeisterte mich das tolle Team der Firma“, erinnert sich Tatjana, „für mich war das alles sehr neu und spannend. Bei der Bank ging es ja um Anlagevermögen und Steuerersparnis. Aber jetzt war es meine Aufgabe, am Telefon auf Menschen einzugehen, die mit ihren Zahlungen im Rückstand waren.“ Weiter berichtet Tatjana: „Sicher ein ganz anderes Feld, aber vom ersten Arbeitstag an, dem 1. April 2017, habe ich mich bei atriga sehr wohl gefühlt. Da war zum einen das großartige Team, zum anderen die abwechslungsreichen Aufgaben. Im Mittelpunkt natürlich die Telefonate mit den Schuldnern. Hier galt es, stets einen kühlen Kopf zu bewahren, sachlich zu argumentieren und zugleich mit Fingerspitzengefühl und Geduld auf den Gesprächspartner einzugehen.“
Krankheit brachte großen Einschnitt
Dann kam der entscheidende Punkt in ihrem Berufsleben: Eine Erkrankung zwang sie dazu, die von ihr so geschätzte Arbeit im Contact Center aufzugeben. Tatjana erinnert sich genau: „Gerade in dieser schwierigen Situation war es super, dass atriga mir die Möglichkeit eröffnet hat, innerhalb der Firma zu wechseln.“ Zuhause überlegte sie: „Was kann ich tun, damit ich für den angestrebten Wechsel von der Arbeit am Telefon in die schriftliche Sachbearbeitung bestens vorbereitet bin?“ Sie fand genau die richtige Antwort – und meldete sich beim Institut SGD in Darmstadt für ein Fernstudium in Sachen Forderungsmanagement an.
Volle Unterstützung durch die Geschäftsleitung
Es ist schon außergewöhnlich, aber durchaus typisch für atriga: Die Führungskräfte unterstützten Tatjana Bruch-Zununi auch während des Fernstudiums nach Kräften. „Ich konnte mich jederzeit bei fachspezifischen Fragen an sie wenden. Die Geschäftsführung war immer an meiner Seite und stärkte mir den Rücken. Auch und gerade mit dem Satz: Lass dir Zeit und werde erst einmal wieder richtig gesund!“
Das Fernstudium vermittelte Tatjana in den folgenden Monaten wertvolles Wissen rund um Insolvenzverfahren, Zwangsvollstreckungen oder Titulierungen. Zudem erweiterte sie ihr Fachwissen zum kaufmännischen Mahnprozess, zu Prozessablauf, Rechtsformen und Haftungsfragen. Schritt für Schritt und exakt in dem Tempo, das ihre Krankheit zuließ, kam sie ihrem Ziel immer näher: Abschluss als „Geprüfte Fachkraft für Forderungsmanagement (SGD)“. Wie schätzt sie diese erfolgreiche Weiterbildung ein? Tatjana betont: „Das hat mich nicht nur beruflich weitergebracht, sondern mir auch persönlich gezeigt, was ich leisten kann.“
Für einen Tag nach der Feier zum 20-jährigen Firmenjubiläum von atriga im vergangenen Jahr war dann ihre Rückkehr in den Job geplant. Zunächst hatte sie gezögert, folgte aber dann der Einladung. Diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig: „Ich wurde sehr herzlich wieder aufgenommen in den Kreis der atriga-Familie!“
Wieder zurück im Job
Wie sollte es anders sein: Der Start als Teilzeit-Kollegin in der schriftlichen Sachbearbeitung war für Tatjana mehr als nur reibungslos: „Von Anfang an habe ich mich auch hier rundherum wohl gefühlt, betreue einen eigenen Mandanten ohne Zeitdruck oder problematische Telefonate“. Zu ihren wesentlichen Aufgaben gehört die systematische und strukturierte Bearbeitung von Anfragen, zum Beispiel vom Schuldner, vom Anwalt oder vom Mandanten. Tatjana ergänzt: „Besonders wichtige Aspekte sind dabei Genauigkeit, Einhaltung von Fristen und Nachvollziehbarkeit des Bearbeitungsprozesses. Nicht zu vergessen eine verständliche und klare Formulierung des jeweiligen Sachverhaltes.“ Für Tatjana ist es selbstverständlich, bei der Arbeit nicht auf die Uhr zu schauen, wenn eine wichtige Sache erledigt werden muss.
atriga: Gutes Betriebsklima dient dem Erfolg
Diese ungewöhnliche Geschichte zeigt, wie atriga den beruflichen Erfolg und die persönliche Zufriedenheit seiner Mitarbeitenden unterstützt und fördert. Geschäftsführer Christoph Ruoff betont: „Es ist seit vielen Jahren unser Anspruch, gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Betriebsklima zu schaffen und zu bewahren, in dem die Arbeit Spaß macht. Das sorgt folgerichtig dafür, dass sich unsere ebenso kompetenten wie engagierten Teams voll auf die erfolgreiche Unterstützung der zahlungssäumigen Kunden unserer Mandanten bei der Behebung von Zahlungsproblemen konzentrieren können.“
Als Vorreiter im kundenfreundlichen und digitalen Forderungsmanagement B2B/B2C unterstützt die konzernunabhängige atriga zusammen mit weiteren Gesellschaften der Gruppe weltweit mehr als 25.000 Mandanten. Die unternehmenseigene IT-Forschungs- und Entwicklungsabteilung steht für wegweisende Innovation und führt Konzerne und Unternehmen aller Größen und Branchen ‚TOTAL DIGITAL‘ ins 21. Jahrhundert.
International tätige Konzerne und Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen (z. B. Assekuranz, Banken, E-Commerce, Gesundheitswesen, Immobilien, Logistik, öffentlicher Personen(nah)verkehr, Payment, Telekommunikation, Verlage, Versandhandel, Versorger) schätzen die umfassende Expertise der atriga, insbesondere in den Bereichen Forderungsmanagement, Inkasso, Recht, Softwareentwicklung und Datenschutz.
atriga ist Vertragspartner der SCHUFA und der meisten Auskunfteien, Mitglied im Bundesverband Credit Management e.V. (BvCM), im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), in der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V. (GDD) und im Bundesverband der Dienstleister für Online Anbieter e.V. (BDOA).
atriga ist Gründungsmitglied des E-Commerce-Leitfadens des Institutes ibi research an der Universität Regensburg.
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