
Deutschland 1918. Ende des Ersten Weltkriegs, Revolution, Sieg der Demokratie. Zugleich beginnt ein Siegeszug befreiter Lebensweisen. Alles soll von Grund auf anders werden: die „Neue Frau“, der „Neue Mann“, „Neues Wohnen“, „Neues Denken“. Als es Mitte der 1920er auch wirtschaftlich aufwärtsgeht, wird Deutschland ein anderes Land: Frauen erobern die Rennpisten und Tennisplätze, gehen abends alleine aus, schneiden sich die Haare kurz und denken nicht ans Heiraten. Unisex kommt in Mode, Androgynes und Experimentelles. Harald Jähner erzählt in seiner Lesung „Höhenrausch. Das kurze Leben zwischen den Kriegen“ von der Erfindung der Freizeit, von Boxhallen und Tanzpalästen, vom Büro und Großstadtverkehr, vom Warenhaus als Glücksversprechen und der Straße als Ort erbitterter Kämpfe. Ein großer Teil der Deutschen fand sich im Aufbruch nicht wieder. Nach und nach offenbarte sich die tiefe Spaltung der Gesellschaft und die Unfähigkeit, sie auszuhalten. Jähner liefert eine Gesamtschau dieser Zeit und zeichnet das Bild eines zerrissenen Landes voll gewaltiger und erschreckender Energien.
Wann: Sonntag, 13. April, 15 Uhr
Wo: Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover
Eintritt: frei
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Pressesprecherin für: Personal, Statistik, Gleichstellung, Wahlen, Kommunalaufsicht, Kultur, Gedenk
Telefon: +49 (511) 616229-58
E-Mail: frauke.bittner@region-hannover.de
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